Geldanlagen – Tipps von Frau zu Frau

Studien zufolge verfolgen Männer und Frauen unterschiedliche Anlagestrategien. Dabei schneiden in vor allem Krisenzeiten Frauen nicht selten sogar besser ab: Während Männer für mehr Gewinn auch ein höheres Risiko eingehen, investieren Frauen risikobewusster und somit vor allem während instabiler Finanzlagen auch erfolgreicher. Auch die Präferenzen der Anlageart unterscheiden sich. Während Frauen vor allem in Eigenheim, Ökofonds und Immobilienfonds investieren, bevorzugen Männer unter anderem risikoreichere Aktienanlagen. Außerdem nehmen Frauen sich mehr Zeit bei der Entscheidung, und vermeiden so unbedachte Schnellschüsse aufgrund von hohen Renditeversprechen.

Obwohl Frauen auf dem Finanzmarkt häufig auf lange Sicht besser abschneiden als Männer, ist in vielen Lebensgemeinschaften immer noch der Mann derjenige, der sich um die Finanzen kümmert. Das kann sogar dazu führen, dass Frauen über ihre eigenen Investitionen keine Übersicht haben und falsch oder unzureichend planen. Viele vergessen beispielsweise, dass ihre Lebenserwartung im Schnitt sechs bis acht Jahre über der ihres Partners liegt und sorgen für den letzten Lebensabschnitt oft nicht ausreichend vor. Verantwortlich dafür kann auch sein, dass der Finanzberater die Bedürfnisse des Mannes ernster nimmt als die der Frau – weil es eben Letzterer ist, der die Entscheidungen trifft. Frauen die sich um finanzielle Belange nicht kümmern, an Beratungsgesprächen nicht teilnehmen und keinen eigenen BeraterInnen hinzuziehen, wenn sie sich vom Finanzberater nicht ausreichend beachtet fühlen, dürfen sich nicht wundern, wenn unter dem  Strich für sie unvorteilhafte finanzielle Entscheidungen  getroffen werden.

Die Angst vieler Frauen vor Finanzfragen ist dabei unbegründet. Gute FinanzberaterInnen klären ihre Kunden umfassend und objektiv über Risiken und Vorteile von Investitionsideen auf. So werden auch weniger bekannte Anlageformen wie Container-Investments von Anbietern wie P und R Container verständlich. Eine Beschäftigung mit diesen Themen mag anfangs zwar lästig erscheinen, lohnt sich vor allem deswegen, weil Frauen zumeist gut etablierte Anlageformen bevorzugen, die jedoch häufig weniger Gewinn abwerfen. Die Beschäftigung mit nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten, transparent geführten Immobilienfonds, Anlagen in Schwellenländern etc. kann gerade für Frauen sinnvoll sein – da sie ohnehin risikobewusst investieren können sie ihre Anlagestrategie meist leicht und zielgenau um risikoreichere Elemente ergänzen. Frauen sollten und müssen keine Angst haben, ihre finanziellen Entscheidungen selbst zu treffen.

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