Schwangerschaft & Geburt

Für Frauen – und meist auch für Männer – ist die Zeit der Schwangerschaft besonders spannend. Wie wird das Baby aussehen? Wird es gesund sein? Junge oder Mädchen? Oder gar Zwillinge? Dank der modernden Technik können viele dieser Fragen bereits vor der Geburt geklärt werden. Und obgleich das eigentlich bedeuten müsste, dass die Eltern beruhigt der Geburt und der Zeit danach entgegen sehen, machen sie sich viele Gedanken, sind aufgeregt und besorgt. Zum einen ist das den Hormonen geschuldet, zum anderen ist es teilweise so, dass ein Zuviel an Informationen auch nicht gut ist. Ablenken kann sich die werdende Mama mit dem Vorbereitungen auf das Baby. Zimmer einrichten, Windeln kaufen, Pflegeserie wählen, Stillkissen aussuchen, Wickeltasche und Babydecke bestellen, Babyschale nach der Sicherheit auswählen und Kinderwagen kaufen sind die Punkte, die von den meisten mit riesigem Eifer angegangen werden.

Und nach der Geburt? Da geht es keineswegs ruhiger zu. Zum einen fordert das Baby dann natürlich die gesamte Aufmerksamkeit und Zeit der jungen Eltern ein, wobei hier die Mutter in erster Linie gefragt ist. Das Baby kennt sie, ihren Geruch und ihre Stimme – und nicht zuletzt kann nun einmal nur die Mama das Baby auch stillen. Dass das auch nachts der Fall ist, ist schlaftechnisch gesehen zwar ungünstig, ändert sich aber meist schon nach wenigen Wochen. Sobald das Baby den Tag-Nacht-Rhythmus kennengelernt hat, besteht die Chance auf ein baldiges Durchschlafen – wobei davon schon ab einer Zeit von fünf Stunden am Stück die Rede ist. Die Mutter findet dann ein bisschen Ruhe und kann sich auf die neuen Aufgaben konzentrieren. Gut, wenn sie das Babyjahr nehmen kann und ein Jahr lang zu Hause bleibt. Für FreiberuflerInnen und Selbstständige sieht der Alltag dann zwar ein wenig anders aus, als für Angestellte, denn sie können sich meist nicht dem Hormonschwankungen hingeben und sich die Zeit nehmen, nur für die Familie da zu sein.

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